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Freiwilligen Feuerwehr Nottuln - Löschzug Nottuln
 
   
 

 
 

Presseberichte 2013


Westfälische Nachrichten

16.12.2013

Freiwillige Feuerwehr schreibt Brief an die Ratsfraktionen
Beschaffung nicht aufschieben

Nottuln - Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Nottuln und alle örtlichen Löschzugführer setzen sich gemeinsam für die schnelle Anschaffung einer Drehleiter ein.



In einem Schreiben an alle Fraktionen fordern die Feuerwehrverantwortlichen, die im Gemeindehaushalt 2014 eingeplanten Gelder für eine Drehleiter nicht mit einem Sperrvermerk zu versehen. "Die Beschaffung einer Drehleiter ist nach unserer fachlichen Einschätzung wichtig und zeitlich nicht mehr länger aufschiebbar", heißt es in dem gemeinsamen Brief.

Der Gemeinderat will heute (Dienstag) über den Haushaltsplan 2014 beschließen. Zu den Kosten und der Notwendigkeit einer Drehleiter gibt es eine kontrovers geführte Debatte. Auslöser war, dass die Gemeindeverwaltung den bisherigen Kostenansatz von rund 360 000 Euro (für eine gebrauchte Drehleiter) um fast 200 000 Euro auf nunmehr 550 000 Euro erhöht hat (ebenfalls für eine gebrauchte Drehleiter). Grund: Für 550 000 Euro lässt sich ein jüngeres Fahrzeug anschaffen, was dann länger genutzt werden kann und damit wirtschaftlicher für die Gemeinde ist.

Die CDU kritisierte im zuständigen Fachausschuss, dass für eine Entscheidung von dieser Tragweite keine ausreichenden Informationen vorliegen. Diese Informationen will die Gemeindeverwaltung nun im Frühjahr vorlegen, als Kompromiss soll das Drehleiter-Geld im Gemeindehaushalt bis dahin mit einem Sperrvermerk versehen werden. Dazu erklärt die Feuerwehr: "Unserer Ansicht nach aber darf die Sicherheit der Bürger nicht davon abhängen, ob die Verwaltung rechtzeitig den Rat informiert, sondern hier ist der Sachverstand der Feuerwehr gefragt."

Dass eine Drehleiter bei vielen Einsätzen sehr hilfreich sein kann, ist unstrittig. Ob die Gemeinde aber auch in der Pflicht ist, eine Drehleiter anzuschaffen, darüber gehen die Meinungen auseinander. Während zum Beispiel der stellvertretende Wehrführer Heinz Mentrup diese Pflicht bejaht (wir berichteten), hat die Gemeindeverwaltung eine andere Rechtsauffassung.

Ein wichtige Information zu diesem Thema liefert der neue Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde. In ihm sind in den Ortsteilen Nottuln und Appelhülsen sogenannte drehleiterpflichtige Objekte aufgeführt. Dabei handelt es sich um Wohngebäude mittlerer Höhe ohne zweiten baulichen Rettungsweg. Im Ortsteil Appelhülsen gibt es an zehn Stellen solche Gebäude, in Nottuln an drei Stellen. Einige dieser Wohnungen in Obergeschossen sind illegal eingerichtet worden und wurden vom Kreis stillgelegt, berichtet die Gemeindeverwaltung. Andere Wohnungen sind genehmigt worden, hätten aber eigentlich gar nicht vom Kreis genehmigt werden dürfen. Die Gemeindeverwaltung sieht in diesen Fällen den Kreis in der Haftung. Und schließlich gibt es Wohnungen, die seinerzeit legal genehmigt wurden, heute aber keine Genehmigung mehr erhalten würden. Hier laufen die Prüfungen.

Aus Sicht der Feuerwehr muss ungeachtet aller Diskussionen die Sicherheit der Bürger an oberster Stelle stehen. Im Brief an die Fraktionen heißt es: "Dass die Sicherheit der Bürger Geld kostet, ist unbestritten, aber der Schaden, der durch die Nichtbeschaffung entstehen kann, ist erheblich größer. In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals darauf aufmerksam machen, dass wir jegliche Haftung, die durch die Verzögerung in der Beschaffung entsteht, ablehnen."


Westfälische Nachrichten

14.12.2013

Auszeichnung für die Appelhülsener Firma Lau
Unverzichtbarer Beitrag zur Gefahrenabwehr

Appelhülsen/Düsseldorf - Im Januar kommenden Jahres ist Hauptbrandmeister Antonius Lau 35 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Der Inhaber des Appelhülsener Maschinenbauunternehmens Alfons Lau e.K. ist, wie er selbst sagt, "ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele".

Wenn der Alarmpiepser sich meldet, schiebt Antonius Lau die Arbeit sofort zur Seite und begibt sich auf den Weg zum Einsatz. "Das ist doch wohl selbstverständlich. Entweder ist man ein Feuerwehrmann oder man ist keiner." Und mit ihm rücken dann auch Betriebsleiter Andreas Lau (Unterbrandmeister), der Leiter Konstruktion Bernhard Daldrup (Gemeindebrandinspektor) sowie die beiden Mitarbeiter Markus Wensing und Hendrik Warmeling aus. Alle sind ebenfalls in der Feuerwehr aktiv.

Dass die Maschinenbaufirma in diesem Ausmaß Feuerwehrleute beschäftigt und auch immer für den ehrenamtlichen Einsatz freistellt, ist vorbildlich. Das hat nun NRW-Innenminister Ralf Jäger ausdrücklich gewürdigt. Bei einer Feierstunde in der Düsseldorfer Staatskanzlei zeichnete Jäger die Appelhülsener Firma mit der Förderplakette für Arbeitgeber in NRW "Ehrenamt bei Feuerwehr und Katastrophenschutz" aus. Antonius und Andreas Lau sowie Bernhard Daldrup reisten zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Wolf Haase nach Düsseldorf und nahmen die Auszeichnung entgegen.



"Mit der Förderplakette wird Ihr weit über die gesetzlichen Pflichten hinausgehendes Engagement für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ehrenamtlich im Feuerschutz tätig sind, gewürdigt. Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für die staatliche Gefahrenabwehr", lobte der Minister. Der mittelständische Familienbetrieb (37 Angestellte) pflegt seit Jahrzehnten enge Beziehungen zum Löschzug Appelhülsen. Andreas Lau und Bernhard Daldrup werden im nächsten Jahr auch schon 30 Jahre der Feuerwehr angehören, und mit Markus Wensing und Hendrik Warmeling sind in der Firma zwei Wehrleute aus Nottuln beschäftigt, die in der Jugendfeuerwehr angefangen haben. Mit ihrem Engagement trägt die Firma mit dazu bei, die Tagesverfügbarkeit der Feuerwehr in der Gemeinde aufrechtzuerhalten.

Übrigens: Der Vorschlag für die Auszeichnung kam von der Gemeinde Nottuln. Die Freude darüber ist allerdings nicht ganz ungetrübt. "Einerseits werden wir für die Förderplakette vorgeschlagen, andererseits wird uns die Existenzgrundlage entzogen", sagt Bernhard Daldrup. Es geht um die geplante Firmenerweiterung am Betriebssitz in der Bauerschaft Werlte, die im Wege einer Außenbereichssatzung ermöglicht werden sollte. Das Verfahren "ruht" zurzeit. Während die Handwerkskammer das Anliegen ausdrücklich unterstütze, gebe es Widerstände vonseiten der Landwirtschaft.

Derzeit ist die Firma auf zwei Standorte verteilt. An der Industriestraße ist eine Produktionshalle von 800 m² angemietet worden, in Werlte befindet sich eine Produktionshalle mit 400 m². "Wir arbeiten da eng auf eng", schildert Antonius Lau. Das Unternehmen mit seinen Produkten (Anlagen, Serien- und Sondermaschinen im Bereich Verpackungs- und Fördertechnik) verzeichnet einen wachsenden Bedarf. "Wir sind jetzt schon an der Grenze angelangt", merkt der Firmenchef an. Seine große Befürchtung: Wenn das Unternehmen in Zukunft nicht mehr die Kundenwünsche erfüllen könne, drohe der Verlust von Aufträgen.

Um dem vorzubeugen, will die Firma in Werlte erweitern. Ein Neubau im Gewerbegebiet Beisenbusch sei wirtschaftlich nicht darstellbar, sagt Antonius Lau. Deshalb werde man den Antrag für die Außenbereichssatzung auch aufrechterhalten - in der Hoffnung, dass die Gemeindepolitik die existenziellen Belange anerkennt.


Westfälische Nachrichten

04.11.2013

Feuerwehr im tierischen Einsatz:
Feuerwehr rettet neun Schweine

Appelhülsen - Als am Montagmittag um 11.37 Uhr bei den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Appelhülsen die Alarmmelder ansprangen und "Technische Hilfe 2, Großtiere in Not" funkten, ahnten die Feuerwehrmänner noch nicht, welch harter Einsatz ihnen bevorstand.



Denn "Großtiere in Not" bedeutete in diesem Fall, dass auf dem Hof Lückmann in der Bauerschaft Hangenau mehrere Schweine in die tiefer liegenden Gülleabflusskanäle gestürzt waren. Nur unter Einsatz von schwerem Atemschutz konnten die Wehrmänner agieren.

Vor Ort erkannten die Appelhülsener, bis dahin unter Einsatzleitung von Ernst Heimann, dass sie nicht genügend Atemschutzgeräteträger aufbringen konnten. Also rückten auf ihre Anforderung hin weitere Freiwillige der Löschzüge Nottuln und Darup aus. Die Gesamtleitung übernahm der Wehrführer, Gemeindebrandinspektor Johannes Greve.

Abwechselnd kletterten die Feuerwehrmänner in die Gülleschächte, trieben die insgesamt neun abgerutschten Schweine in einer Ecke zusammen und zogen sie dann einzeln mit Gurten und Treckerkraft wieder nach oben. Gut drei Stunden dauerte der Einsatz.

Ein hinzugezogener Tierarzt begutachtete die Tiere. Alle Schweine haben ihren Ausflug in die Unterwelt gut überstanden.


Westfälische Nachrichten

19.10.2013

Motorrad prallt mit Pkw zusammen
Unfall fordert vier Verletzte

Nottuln - Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am späten Samstagnachmittag auf der Schapdettener Straße (L 843) nahe Stevern. Gegen 17.30 Uhr befuhr ein 19-jähriger Motorradfahrer aus Laer die Landstraße aus Nottuln kommend in Richtung Schapdetten.



Auf etwa halber Strecke, am Ende einer scharfen Rechtskurve, kam er mit seiner großen Maschine vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem Pkw zusammen, berichtet die Polizei in ihrer Pressemitteilung.

Der Motorradfahrer erlitt bei dem Zusammenprall lebensgefährliche Verletzungen und musste nach längerer Behandlung im Rettungswagen mit einem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Münster geflogen werden.

Der Pkw-Fahrer, ein 21-jähriger Mann aus Coesfeld, wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sein 54 Jahre alter Vater, der auf dem Beifahrersitz saß, wurde ebenfalls lebensgefährlich verletzt, so die Polizei. Die dritte Person im Fahrzeug, ein 50-jähriger Mann, der auf dem Rücksitz im Pkw saß, musste auch schwer verletzt ins Krankenhaus transportiert werden.

Neben dem leitenden Notarzt aus Dülmen kamen zwei weitere Notärzte und zwei Rettungswagen zum Einsatzort. Die Freiwillige Feuerwehr Nottuln unter Leitung von Wehrführer Johannes Greve und Löschzugführer Uli Jenning war mit 30 Einsatzkräften an der Unfallstelle. Sie sicherten die Unfallstelle, streuten auslaufenden Treibstoff mit Bindemitteln ab und räumten die Trümmer weg.

Die Polizei sperrte die Straße während der Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme für mehrere Stunden komplett ab. Die Beamten schätzten den Sachschaden auf rund 10 000 Euro.


Westfälische Nachrichten

05.10.2013

Feuerwehr in Düsseldorf im Einsatz
Atemberaubender Einsatz

Nottuln - 16 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nottuln haben am Wochenende beim ultimativen Treppenlauf, dem Düsseldorfer Firefighter-Skyrun, erfolgreich teilgenommen.



Bei dem Wettkampf, der am Samstag in dem 125 Meter hohem ARAG-Tower in Düsseldorf stattfand, mussten je zwei Teams, bestehend aus jeweils zwei Feuerwehrfrauen/-männern, im K.-o-System in verschiedenen Treppenhäusern gegeneinander antreten. Das Team, welches die 25 Etagen als Erstes schafft und unter zehn Minuten bleibt, ist dann eine Runde weiter.

"Ein Lauf bedeutet: Die Feuerwehrkameraden sprinten 500 Stufen in voller Schutzausrüstung mit Stiefeln, Helm und Atemschutzgerät so schnell wie möglich hinauf", schildert Appelhülsens Löschzugführer Achim Glombitza. "Dabei wird insbesondere Wert darauf gelegt, dass die beiden Kameraden eines Teams auch dicht zusammenbleiben. Wie im echten Einsatz auch!"

In diesem Jahr waren vier Teams aus dem Löschzug Appelhülsen, zwei Teams aus dem Löschzug Schapdetten, ein Team aus dem Löschzug Nottuln und ein gemischtes Team aus Havixbeck und Billerbeck dabei. Insgesamt starteten 256 Teams von Berufs-, Werks- und Freiwilligen Feuerwehren aus ganz Deutschland, um die schnellsten "Firefighter" zu ermitteln.

Zur Vorbereitung auf diesen Wettkampf konnten die Blauröcke der Gemeinde das LVM-Gebäude in Münster nutzen. "Hier gilt unser Dank besonders Frau Neumann von der LVM, die sich für die Trainingsmöglichkeit im Gebäude stark gemacht hat", erläuterte Benedikt Terbille, der das Training und die Anmeldungen organisiert hatte.

Alle Feuerleute aus der Gemeinde Nottuln erreichten die zweite Runde und mussten somit insgesamt 1000 Stufen absolvieren. Besonders herausragend war die Leistung des Teams Benedikt Terbille/Florian Holthaus. Beide schafften es, bis unter die letzten acht Teams zu kommen. Sie mussten somit atemberaubende sechs Läufe (3000 Stufen) absolvieren.

Am Ende waren alle Brandschützer froh und glücklich, an diesem nicht alltäglichen Wettkampf teilgenommen zu haben.

Westfälische Nachrichten

16.09.2013

Löschzüge der Feuerwehr Nottuln proben den Ernstfall in der Sebastianschule
Gelungener Praxistest

Nottuln - "Hurra, die Schule brennt" - das dachte wohl keiner der 48 Schüler der Sebastianschule in Darup, als um 16 Uhr die Feuersirenen heulten. Dichter Rauch quillt aus einigen Fenstern. Die Sicht im Erd- und Obergeschoss ist gleich null. Die dritte Klasse kann ihren Raum im Erdgeschoss nicht mehr verlassen.



Dieses Horrorszenario hatten Löschzugführer Frank Gesterkamp und Brandmeister Tobias Plogmaker vom Löschzug Darup für die große Gemeindehauptübung ausgearbeitet und realitätsnah umgesetzt. Punkt 16 Uhr heulten die Sirenen und nur wenige Minuten später fuhren die Daruper Löschfahrzeuge auf den Schulhof.


Westfälische Nachrichten

07.09.2013

Blaulichttag für die Jugendgruppen der
Hilfsorganisationen im Kreis Coesfeld
Viel Lob für den Nachwuchs

Nottuln - Am Samstag fand auf dem Gelände des Nottulner Gymnasiums der diesjährige "Blaulichttag" des Kreises Coesfeld statt. Eine Veranstaltung für Jugendabteilungen aller Hilfsorganisationen des Kreises.

Neben zahlreichen Jugendfeuerwehren nahmen auch Gruppen des Deutschen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerks teil. Mit dabei: die Jugendfeuerwehren Ascheberg, Senden, Lüdinghausen, Dülmen, Nordkirchen, Olfen, Nottuln und Rosendahl sowie das Jugend-Rot-Kreuz aus Billerbeck, das Jugend-Rot-Kreuz aus Senden und die Jugend des THW Coesfeld.

Vorweg: Nach Addition aller Leistungsbewertungen sprachen die Nottulner Veranstalter von einem großartigen Erfolg des Nachwuchses in allen Bereichen. Und derer gab es reichlich. So hatte das Team um Jugendfeuerwehr-Leiter Sebastian Mersmann (Appelhülsen) mit Dominik Schwaf, Jan Elpers, Christian Feldmann, Jan-Philipp Gerding und Sebastian Küdde einen Parcours nach dem Prinzip "Spiel ohne Grenzen" aufgebaut. Die jungen Helfer und Retter mussten - oft unter Zeitvorgaben - Nägel in Balken klopfen, "blind" Bälle in ein Ziel treiben, "Feuerpatschen" nutzen, um kleine Bälle über eine Distanz zu treiben, ein Neun-Tonner-Löschfahrzeug per Kettenschlepp bewegen oder auch zu viert gemeinsam "Sacklaufen". Insgesamt galt es 14 abwechslungsreiche Disziplinen zu bewältigen, was nahezu alle Gruppen mit höchstmöglichen Punktzahlen auch schafften.


Um Alters-, Größen- wie auch praxisgebundene Ausbildungsunterschiede auszugleichen, loste das Organisationsteam zuerst die einzelnen Gruppen aus allen Teilnehmern zusammen. "Damit", so Jugendwart Mersmann, "ist gewährleistet, dass sich die jungen Retter gegenseitig kennenlernen, eventuelle Schwächen miteinander kompensieren, Kameradschaft pflegen und im Ernstfall wissen, auf wen sie sich wie verlassen können."

Unter den zahlreichen Zuschauern war auch stellvertretender Bürgermeister Heinz Rütering, der sich über die tolle Veranstaltung und die Begeisterung der mehr als 100 teilnehmenden Jugendlichen sichtlich freute. Und Nottulns stellvertretender Wehrführer Dr. Jörg Potthast erinnerte sich: "Diese Art Veranstaltung ist mir nicht ganz fremd. So stand ich vor 30 Jahren auch in einer Gruppe junger Wehrleute."

Die Einsatzkräfte an den diversen Austragungsorten - allesamt Feuerwehrkameraden der Löschzüge aus Nottuln, Darup, Appelhülsen und Schapdetten - zeigten viel Verständnis. Wenn zum Beispiel die kleinen Nele, gerade mal sieben Jahre alt, partout den Nagel nicht traf, durfte sie auch ein wenig üben - außer der Reihe. Nur am Bratwurststand waren dann wieder alle gleich.


Westfälische Nachrichten

18.08.2013

Brand auf der Leopoldshöhe
Feuer und Rauch in der Waldgaststätte

Nottuln - Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr auf der Leopoldshöhe: Mit rund 60 Wehrleuten und insgesamt elf Einsatzfahrzeugen waren die vier Löschzüge aus Schapdetten, Appelhülsen, Nottuln und Darup am Sonntagabend vor Ort, um einen Brand in der dortigen Waldgaststätte zu löschen.



Großeinsatz der Freiwilligen Feuerwehr auf der Leopoldshöhe: Mit rund 60 Wehrleuten und insgesamt elf Einsatzfahrzeugen waren die vier Löschzüge aus Schapdetten, Appelhülsen, Nottuln und Darup am Sonntagabend vor Ort, um einen Brand in der dortigen Waldgaststätte zu löschen. Die Alarmierung war gegen 19 Uhr erfolgt. Sowohl ein Spaziergänger als auch der Eigentümer des Gebäudes, der zu seinem Haus zurückkehrte, hatten den Brand entdeckt und bei der Feuerwehr angerufen, berichtete Nottulns Wehrführer Johannes Greve im Gespräch mit unserer Zeitung.

Da die Lage zu Beginn unklar war, habe er entschieden nachzualarmieren, sodass alle vier Löschzüge im Einsatz waren, erklärte Greve, der gemeinsam mit Winfried Homann, Löschzugführer Schapdetten, die Einsatzleitung übernommen hatte. "Wir haben deswegen so viele Kameraden vor Ort beordert, weil wir, wenn das Feuer expandiert wäre, vor allem die Wasserversorgung hätten sicherstellen müssen - und das wäre bei dem abgelegenen Gebäude im Wald sehr schwierig geworden." Tatsächlich habe sich dann aber herausgestellt, dass die Rauchentwicklung zwar enorm, der Brand selbst aber überschaubar war.

Sieben Trupps mit insgesamt 14 Kameraden gingen unter schwerem Atemschutz ins Gebäude, das die Feuerwehr zuvor aus Sicherheitsgründen komplett stromfrei gemacht hatte. Nach der Brandbekämpfung wurde der Gaststättenbereich und der angrenzende Flur mit einem Hochleistungslüfter vom Rauch befreit, berichtet die Feuerwehr.

Acht Personen, so Johannes Greve, seien insgesamt in dem Gebäude als Bewohner gemeldet, neben dem heimkehrenden Eigentümer waren zwei Mieterinnen zum Zeitpunkt des Brandes da. Die Frauen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Niemand wurde verletzt.

Heute (Montag) war die Polizei vor Ort, um die Brandursache zu ermitteln. Diese ist zurzeit noch unbekannt, wie Polizeipressesprecher Christoph Menke auf Nachfrage erklärte. Auch die Schadenshöhe sei in einem solchen Fall sehr schwer zu beziffern. Durch die starke Rauchentwicklung ist alles verrußt. Es werden zweifellos umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig sein.

Wehrführer Johannes Greve war mit der Arbeit seiner Leute sehr zufrieden, zumal die am Sonntag bereits zuvor einen größeren Einsatz gehabt hatten. Ein Großcontainer mit Heu, Stroh und Kaminholz war in der Daruper Bauerschaft Hastehausen in Brand geraten. Der Löschzug Darup wurde um 10.11 Uhr alarmiert. 36 Kameraden - darunter war auch die Wehr aus Nottuln - rückten mit acht Fahrzeugen aus. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Warum der Container in Brand geraten ist, ist noch unklar, wie Einsatzleiter Tobias Plogmaker mitteilte. Bis 13.30 Uhr waren die Kameraden im Einsatz.


Westfälische Nachrichten

18.08.2013

Freiwillige Feuerwehr Nottuln
Container mit Heu in Brand geraten

Nottuln - Ein Großcontainer mit Heu, Stroh und Kaminholz ist am Sonntag in der Daruper Bauerschaft Hastehausen in Brand geraten.



Der Löschzug Darup wurde um 10.11 Uhr alarmiert. 36 Kameraden - darunter war auch die Wehr aus Nottuln - sind mit acht Fahrzeugen ausgerückt. Verletzt wurde bei dem Feuer auf einem Bauernhof niemand. Warum der Container in Brand geraten ist, ist derzeit noch unklar, wie Einsatzleiter Tobias Plogmaker mitteilte. Bis 13.30 Uhr waren die Kameraden im Einsatz. Das Feuer hatten sie schnell im Griff, "schwieriger war es aber, an die Glutnester zu kommen", so Plogmaker. "Dafür mussten wir den Container auseinander bauen. Unter Atemschutz. Die Kräfte mussten dabei regelmäßig ausgetauscht werden."


Westfälische Nachrichten

02.08.2013

Freiwillige Feuerwehr Nottuln
Brand beim Strohpressen

Nottuln - Eine beträchtliche Ackerfläche, nach Schätzungen der Feuerwehr rund 15 000 bis 20 000 Quadratmeter groß, ist am Freitagnachmittag (2. August) in der Bauerschaft Draum in Brand geraten und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln gelöscht werden.



Nach Auskunft von Wehrführer Johannes Greve ging der Alarm um 16.05 Uhr bei der Feuerwehr-Leitstelle ein. Unter der Einsatzleitung von Nottulns Löschzugführer Ulli Jenning rückten rund 20 Kameraden in vier Einsatzfahrzeugen - drei Löschfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen - aus, um den Brand zu bekämpfen. Die Wehrführung war ebenfalls vor Ort.

Aus welchem Grund das Feuer ausgebrochen ist, war am Freitag noch nicht klar. Die Strohpresse, mit der ein Landwirt auf dem Feld arbeitete, hatte Feuer gefangen, und dieses hatte sich auf dem trockenen Stoppelfeld ausgebreitet. Den an der Maschine entstandenen Schaden schätzte die Feuerwehr auf circa 15 000 bis 20 000 Euro.


Westfälische Nachrichten

22.07.2013

Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nottuln
Wachwechsel bei der Jugendfeuerwehr

Nottuln - Die Jugendfeuerwehr Nottuln hat eine neue Führung bekommen. Notwendig geworden war dieser Schritt, weil der bisherige Jugendwart Jörg Potthast inzwischen das Amt des stellvertretenden Wehrführers der Gemeinde Nottuln übernommen hat (wir berichteten).



Neuer Jugendwart ist nun Sebastian Mersmann; sein Stellvertreter ist Christian Feldmann. "Beide Unterbrandmeister sind nicht nur erfahrene Feuerwehrmänner, sondern arbeiten bereits seit vielen Jahren aktiv bei der Ausbildung der Jugendlichen mit", berichtet die Feuerwehr. Tatkräftig unterstützt werden die beiden durch die Betreuer Sebastian Küdde, Jan Philipp Gerding, Jan Elpers und Dominik Schwaf.

"Du hast die Jugendfeuerwehr in den vergangenen fünf Jahren ganz schön auf Schwung gebracht", lobte Wehrführer Johannes Greve im Rahmen der offiziellen Übergabe die Tätigkeit von Jörg Potthast. "Ich bin mir sicher, dass es bei euch genauso gut weiterlaufen wird", gab dieser den beiden neuen Jugendwarten mit auf den Weg.


Wehrleiter Johannes Greve ernennt Sebastian Mersmann zum neuen Jugendwart der Feuerwehr Nottuln.
Wehrleiter Johannes Greve ernennt Christian Feldmann zum stellvertretenden Jugendwart der Feuerwehr Nottuln.
Wehrleiter Johannes Greve überreicht Jörg Potthast die offizielle Entlassungsurkunde als Jugendwart der Feuerwehr Nottuln.

Die Jugendlichen bedankten sich bei Jörg Potthast mit einem Geschenk. "Die Arbeit mit Jugendlichen hat mir immer sehr viel Freude bereitet. Der Schritt, die Tätigkeit als Jugendwart aufzugeben, ist mir daher nicht leicht gefallen, aber in zeitlicher Hinsicht ohne Alternative", sagte dieser anschließend. "Außerdem habe ich das große Glück gehabt, immer ein verlässliches, kompetentes Ausbilderteam um mich herum zu haben."

Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiges Element der Nachwuchssicherung für die Freiwillige Feuerwehr. Die Ausbildung der 13 bis 17 Jahre alten Jugendfeuerwehrmitglieder der Gemeinde findet standortübergreifend im Gerätehaus Nottuln statt. Neben feuerwehrtechnischen Schwerpunkten wird auch viel Wert auf allgemeine Jugendarbeit gelegt. Sport, Spiel, Zeltlager, Ausflüge und das Zusammentreffen mit anderen Jugendlichen gehören dazu.


Westfälische Nachrichten

01.07.2013

Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nottuln
Neue Wehrführung im Amt

Nottuln - Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nottuln hat seit Montagnachmittag offiziell eine neue Wehrführung. Bürgermeister Peter Amadeus Schneider vereidigte Gemeindebrandinspektor Johannes Greve (Darup) zum neuen Wehrführer und händigte dem Ehrenbeamten die Ernennungsurkunde aus.

Greve (56), bislang stellvertretender Wehrführer, tritt die Nachfolge von Bernd Daldrup (Appelhülsen) an, der nach vierjähriger Tätigkeit aus privaten Gründen das Amt zum 30. Juni abgab.

Unterstützt wird Johannes Greve, dessen Amtszeit sechs Jahre beträgt, von zwei Stellvertretern. Die Bestellungsurkunde zum stellvertretenden Wehrführer erhielt am Montagnachmittag Hauptbrandmeister Dr. Jörg Potthast (Nottuln) aus den Händen des Bürgermeisters. Ebenfalls stellvertretender Wehrführer ist Hauptbrandmeister Heinz Mentrup (Appelhülsen), der zurzeit erkrankt ist. Weil den beiden Stellvertretern noch einige Personalführungslehrgänge fehlen, sind sie zunächst für zwei Jahre kommissarisch in dieses Amt berufen. "Für die fachliche und praktische Arbeit vor Ort hat das aber keine Bedeutung", betonte Johannes Greve.

Bürgermeister Schneider nutzte die "Staffelstabübergabe" dazu, um Bernd Daldrup Dank zu sagen für die geleistete Arbeit. "Er hat das Amt in einer Dichte ausgeübt, wie ich es noch nicht erlebt habe", würdigte Schneider. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass in der Amtszeit von Bernd Daldrup es darum gegangen sei, den starken Nachholbedarf bei der Ausstattung der Feuerwehr zu regeln. Zugleich trage der neue Brandschutzbedarfsplan, der gegenwärtig erarbeitet werde, die deutliche Handschrift des früheren Wehrführers. Er habe sich dafür eingesetzt, dass die Brandschutzziele nicht aufgeweicht werden.

Auch Johannes Greve dankte seinem vorherigen "Chef" für die gute Zusammenarbeit. "Wir haben uns gut verstanden", erklärte er und betonte: "Wir haben eine gut aufgestellte Freiwillige Feuerwehr. Das soll auch so bleiben. Und mit der Verwaltung haben wir einen guten Partner an der Hand."


Westfälische Nachrichten

28.06.2013

Nachteinsatz in Nottuln
Transporter kollidiert mit Pferd und fängt Feuer

Nottuln - Bei einer Kollision mit einem Pferd auf der Kreisstraße 18 in Nottuln ist ein Pkw in Brand geraten. Der Fahrer des Kurierfahrzeuges blieb bei dem Unfall unverletzt, das Tier war sofort tot.



Unter dem Einsatzstichwort "Feuer 2, Pkw brennt" sind am Freitagmorgen um 3.20 Uhr die Feuerwehrleute des Löschzuges Nottuln von ihren Meldern aus dem Schlaf gerissen worden. Ein Kleintransporter war auf der Kreisstraße 18 in Verlängerung der Dülmener Straße in Fahrtrichtung Dülmen mit einem entlaufenden Pferd kollidiert, schildert die Nottulner Feuerwehr. Der Fahrer des Kurierfahrzeuges blieb bei dem Unfall unverletzt, das Pferd war sofort tot.

Das Fahrzeug fing Feuer und brannte beim Eintreffen der 16 Feuerwehrmänner in voller Ausdehnung. Unter der Einsatzleitung von Oberbrandmeister Michael Brinkmann gingen die Kameraden Simon Warmeling und Manuel Ahlers unter schwerem Atemschutz dem Feuer an den Kragen. Durch den Einsatz von zwei Pulverlöschern und der CAFS-Druckluftschaumanlage war das Feuer schnell gelöscht.

Die Polizei des Kreises Coesfeld ließ noch in der Nacht durch die Bereitschaft der Gemeindewerke Nottuln Warnschilder aufstellen, da im Bereich des Brandes die Fahrbahn beschädigt wurde. Des Weiteren wird nun ermittelt, woher das ausgerissene Pferd stammt. Die Höhe des Schachschadens steht bislang nicht fest.

Der Einsatz der Feuerwehr war um 5.10 Uhr beendet, an Schlaf war nun nicht mehr zu denken.


Westfälische Nachrichten

20.06.2013

Unwetter über Nottuln und Darup
Alle verfügbaren Kräfte im Einsatz

Nottuln - Das heftige Unwetter mit Starkregen und Gewitter am frühen Donnerstagnachmittag über Nottuln hat der Freiwilligen Feuerwehr rund 30 Einsätze beschert. Alle tagesverfügbaren Kräfte waren im Einsatz. "Insgesamt rund 40 Mann", bilanzierte stellvertretender Wehrführer Johannes Greve am Abend im WN-Gespräch.

Das Unwetter hat vor allem die Ortsteile Nottuln und Darup getroffen. In Nottuln rückte die Feuerwehr zu 20 Einsätzen wegen vollgelaufener Keller aus. "In einigen Häusern stand das Wasser bis zur Kellerdecke", schilderte Greve.



Besonders schlimm erwischte es das Altenheim Haus Margarete in der Heriburgstraße. Geschäftsführer Hubert Lenter war schier fassungslos, als er die Wassermassen im vollgelaufenen Keller sah. Im vorderen Kellerbereich, in dem sich die Verwaltungsbüros befinden, habe das Wasser bis zur Schreibtischkante gestanden. Unter der Einsatzleitung von Jörg Potthast setzte die Feuerwehr die Pumpen der Löschfahrzeuge ein, um das Wasser aus dem Keller zu befördern.

Wie Hubert Lenter schilderte, hat sich die Heriburgstraße, die am Altenheim ihre tiefste Stelle hat, durch den Gewitterregen in einen wahren Fluss verwandelt. Das Wasser habe auf der Straße einen halben Meter hoch gestanden. Es lief über die Bordsteine in die Kellerlichtschächte und staute sich dann an der Gebäudewand. Durch den Wasserdruck platzten schließlich Fensterscheiben und die schmutzig-braune Flut ergoss sich in die Kellerräume.

Die besondere Problematik in der Heriburgstraße bei Starkregen ist nicht unbekannt. Bereits vor einigen Jahren sei kurz vor der Brücke über dem Nonnenbach der Bordstein abgesenkt worden, damit sich das Wasser einen Weg zum Bach bahnen kann, schilderte Lenter. Eine Lösung, die am Donnerstag aber bei weitem nichts ausgereicht hat. Nun beklagt das Altenheim einen Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

Auch der St.-Martinus-Pfarrkirche machte der Starkregen zu schaffen. Hier drohte der Ölkeller unter der Sakristei vollzulaufen. Die Feuerwehr kam und pumpte das Wasser weg.



Schwer getroffen vom Unwetter wurden auch viele Menschen in Darup. Die Feuerwehr rückte hier zu zehn Einsätzen aus. Außer den Wassereinbrüchen in Kellern kam es zu starken Oberflächenerosionen. In der Ortsdurchfahrt und besonders im Bereich Billerbecker Straße, Nieresch, Wullaweg spülte der Starkregen jede Menge Schlamm von den oberhalb liegenden Flächen auf die Straßen. Noch in den Abendstunden waren rund 20 Feuerwehrleute an verschiedenen Stellen im Einsatz. Betroffene Anlieger machten sich nach dem Unwetter an die Aufräumarbeiten. Bis auf Weiteres gesperrt ist in Darup die Straße Neuer Weg. Hier verursachte der Starkregen Unterspülungen, deren Ausmaß noch nicht feststehen.

Informationen über Verletzte liegen nicht vor. Damit ist die Gemeinde Nottuln noch einmal glimpflich davongekommen. In Dülmen hat sich dagegen ein tragischer Unfall ereignet: Nach angaben der Polizei ist dort ein 80-jähriger Mann von seinen Angehörigen leblos im überschwemmten Keller gefunden worden. Rettungskräfte konnten dem Mann nicht mehr helfen. "Beim Arbeiten gegen das eindringende Wasser dürfte er aus gesundheitlichen Gründen zu Tode gekommen sein", so die Polizei Coesfeld. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.


Westfälische Nachrichten

05.06.2013

Freiwillige Feuerwehr - Veränderungen in der Wehrführung

Nottuln - An der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Nottuln wird es zu Veränderungen kommen. Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup, der seit dem 1. April 2009 die Wehrführung inne hat, verzichtet aus privaten Gründen auf seine volle sechsjährige Amtszeit und wird zum 30. Juni dieses Jahres die Wehrführung abgeben.

Seine Nachfolge soll der Daruper Gemeindebrandinspektor Johannes Greve antreten, der bislang stellvertretender Wehrführer ist.

Auf diese Nachfolgelösung haben sich die Feuerwehrleute der Gemeinde am Montagabend bei einer Wehrführeranhörung unter dem Vorsitz von Kreisbrandmeister Donald Niehues einstimmig verständigt, bestätigte Bernd Daldrup auf Nachfrage unserer Zeitung.

Einvernehmlich haben sich die Feuerwehrleute auch dafür ausgesprochen, dass es künftig zwei stellvertretende Wehrführer geben soll, damit die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Neue stellvertretende Wehrführer sollen die beiden Hauptbrandmeister Dr. Jörg Potthast, der gegenwärtig auch die Jugendfeuerwehr leitet, und Heinz Mentrup werden. Letzterer wohnt in Appelhülsen und gehört der Berufsfeuerwehr Münster an.

Kreisbrandmeister Donald Niehues wird dieses Personalkonzept nun dem Bürgermeister vorschlagen. Der wiederum informiert den Gemeinderat, der letztlich über die Wehrführung einen Ratsbeschluss zu treffen hat.


Westfälische Nachrichten

19.05.2013

Eine Feier ohne Feuer - aber mit Martinshorn

Nottuln - Ein Löschangriff als Übungspräsentation, der "Tanz im Spritzenhaus" und viele Feuerwehrfahrzeuge wurden den Besuchern beim "Tag der offenen Tür" bei der Nottulner Wehr geboten.

Das Martinshorn heult auf, das rote Feuerwehrauto kommt zum Stillstand. Die Wehrmänner erhalten letzte Anweisungen von ihrem Einsatzleiter Tim Hake. Dann werden die Schläuche entrollt, und der Löschangriff beginnt. Er dauert nur wenige Minuten.



Das war zwar nur eine Übung, gehörte aber trotzdem zu den vielen Höhepunkten, die den Besuchern am "Tag der offenen Tür" der Nottulner Feuerwehr am Pfingstsonntag geboten wurden.

Der Höhepunkt für die zahlreich erschienenen Kinder war wohl die Rundfahrt in einem der Feuerwehrwagen. Mit voller Kraft und "Ta-tü-ta-ta" jagten die jungen Gäste mit zwei Feuerwehrmännern durch Nottulns Straßen und nahmen dabei die Feuerwehrautos ganz genau unter die Lupe.

Wieder angekommen an der Feuerwehrzentrale "Appelhülsener Straße", wurde den kleinen und großen Gästen wiederum viel geboten: Während sich die Kinder in der Hüpfburg oder im Karussell austobten, genossen Scharen älterer Besucher bei guter Verpflegung durch die Feuerwehr-Mannschaft einen entspannten und interessanten Sonntagnachmittag bei allerbestem Wetter. Dabei blickten die meisten selbst einmal in das Innenleben der Zentrale und in viele der ausgestellten Feuerwehrwagen. Abends endete dieser Tag mit dem traditionellen "Tanz im Spritzenhaus".



Seit ungefähr 20 Jahren ist der "Tag der offenen Tür" der Höhepunkt der Nottulner Feuerwehr. Im nächsten Jahr wird er aber noch um eine weitere Veranstaltung ergänzt, wenn am 29. Juli 2014 der Feuerwehr-Leistungsnachweis des Kreises Coesfeld in Nottuln am Gymnasium stattfinden wird. "Dabei werden bis zu 900 Feuerwehrmänner auf ihre Leistungsfähigkeit geprüft, unter anderen auch unsere Nottulner Brandbekämpfer", erklärt Löschzugführer Ulrich Jenning.


Westfälische Nachrichten

01.05.2013

Schwerer Verkehrsunfall auf der K11 in Nottuln
Vorfahrt missachtet: drei Verletzte

Nottuln - Der Unfall ereignete sich auf der K11 im Kreuzungsbereich zum Wirtschaftsweg Heller. Also genau an der Stelle, wo im Jahre 2010 ein 13-jähriges Mädchen tödlich verunglückte und einen Monat zuvor ein Radfahrer und ein Motorradfahrer bei einem Zusammenstoß schwer verletzt wurden.

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 11 kurz hinter dem Gewerbegebiet Beisenbusch sind am Morgen des 1. Mai (Mittwoch) drei Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Tiefe Betroffenheit löste der Unfall bei den alarmierten Feuerwehrleuten aus Nottuln, Appelhülsen und Darup aus. Sie erkannten in dem Schwerverletzten einen 38-jährigen Feuerwehrkameraden vom Löschzug Schapdetten. "Wir haben uns nach dem Einsatz noch lange über den Unfall unterhalten und das Geschehen aufgearbeitet", verdeutlichte Wehrführer Bernd Daldrup die große Anteilnahme der Feuerwehrkameraden. "Das war für alle Beteiligten sehr schwer."



Der Unfall vom 1. Mai geht nach ersten Erkenntnissen der Polizei Coesfeld auf eine Vorfahrtmissachtung zurück. Ein 39-jähriger Autofahrer aus Nottuln befuhr mit seinem VW Polo den Wirtschaftsweg Heller von Nottuln kommend in Richtung Appelhülsen. "Beim Überqueren der K11 missachtet der Fahrzeugführer ein Stop-Zeichen und einen 38-jährigen Schapdettener, der mit seinem BMW-Pkw von der B525 kommend in Fahrtrichtung Schapdetten fährt", schilderte die Polizei. Es kommt zum Zusammenstoß, wobei der Polo-Fahrer und seine 11-jährige Beifahrerin leicht verletzt werden. Schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt ist dagegen der Schapdettener.



Weil in der Alarmmeldung von 10.27 Uhr die Rede von mehreren Verletzten ist, rücken sogleich die Löschzüge Nottuln, Appelhülsen und Darup mit 45 Feuerwehrleuten und mehrere Rettungsdienst- und Notarztwagen zum Unfallort aus. Vor Ort gestaltet sich die Bergung des Schwerverletzten kompliziert. Dessen Fahrzeug liegt auf der Seite über einen Graben. Mit Spanngurten und Stützen wird das Fahrzeug stabilisiert. Parallel besorgt sich die Feuerwehr aus dem Internet die Konstruktionsdaten des Fahrzeugs, um Spreizer und Rettungsschere an den richtigen Fahrzeugstellen ansetzen zu können. Bange Minuten vergehen, bis der Schapdettener schließlich befreit ist. Mit dem ADAC-Rettungshubschrauber wird er in eine Klinik geflogen.


Westfälische Nachrichten

21.04.2013

Einen Tag lang Action - Jugend beweist beim Berufsfeuerwehrtag ihr Können

Nottuln - Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Nottuln waren einen ganzen Tag lang besonders stark gefordert. Im Rahmen eines Berufsfeuerwehrtags wohnten sie in der Feuerwache und rückten von dort zu mehreren Übungseinsätzen aus. Brände und Unfälle hatten die Ausbilder realitätsnah nachgestellt.

Der kalte Wind fegte am Samstagmorgen über das Gelände der Firma Hagemeister, doch den Mitgliedern der Nottulner Jugendfeuerwehr wurde schnell warm: Ein Benzinfass und ein paar Holzpaletten standen in Flammen, schwarzer Rauch zog über das Rohmateriallager, in dem Sebastian Küdde von der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln das Szenario aufgebaut hatte.

Fast schon routinemäßig wurden Schläuche ausgerollt und eine Schaumanlage aufgebaut. Die 16 Nachwuchs-Brandbekämpfer brauchten nur fünf Minuten, um den Brand vollständig zu löschen. Danach wurde die Ausrüstung vom gröbsten Schmutz befreit und es ging wieder zurück in die Feuerwache.

Diese Übung gehörte zum Berufsfeuerwehrtag, an dem einige ausbildende Nottulner Feuerwehrleute aus allen Ortsteilen einen ganzen Tag lang Unfälle, Brände und Ölspuren simulierten oder wirklichkeitsnah herrichteten, damit sich ihr Nachwuchs von der Jugendfeuerwehr im Einsatz beweisen konnte. Die Teenager wohnten 24 Stunden lang in der Feuerwache an der Appelhülsener Straße und wurden ohne Vorwarnung zu den acht Übungen in den Ortsteilen geschickt.

Bei der Brandbekämpfung im Rohmateriallager musste der Löschzugführer, ebenfalls ein Jugendlicher, erkennen, dass der Benzinbrand nicht mit Wasser gelöscht werden konnte und Schaum eingesetzt werde musste. Ein durchaus realistisches Szenario auf einem Werksgelände, erklärte Sebastian Küdde. Bei den Übungen standen den Jungfeuerwehrmännern immer einige erfahrene Ausbilder unterstützend zur Seite, die Arbeit wurde aber fast ausschließlich von den Jungen gemacht.

"Es macht den Jugendlichen nicht nur sehr viel Spaß, wir sehen auch einen riesigen Lerneffekt", erklärte Organisator und Feuerwehr-Jugendwart Jörg Potthast das Konzept des Berufsfeuerwehrtages. Darüber hinaus betonte er im WN-Gespräch die Wichtigkeit der Jugendarbeit: "In ein paar Jahren werden die Jungs auch alle Nottulner Feuerwehrmänner". Neben Potthast und Küdde kümmerten sich Sebastian Mersmann, Jil Beckord, Jan Elpers, Dominik Schwaf und Jan-Philip Gerding um die Organisation am Samstag.

Nach dem Löschangriff am Morgen standen noch ein Einsatz in einer verrauchten Waldhütte, zwei Brände, ein Verkehrsunfall und technische Hilfeleistungen auf dem Programm. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Johannes Greve, der den Einsatz bei Hagemeister mit verfolgte, zeigte sich "gut zufrieden" über die Leistung der Jungfeuerwehrleute. "Das ist eine gute Truppe, sie halten gut zusammen. Wir können froh sein über so viel Nachwuchs", meinte Greve. Sein besonderer Dank galt den Ausbildern, die viel Zeit in die Organisation gesteckt und keinen Aufwand gescheut hatten.

Am Sonntagmorgen zog Jörg Potthast dann ein positives Fazit der Aktion: "Die Jungs haben das sehr gut gemacht", freute er sich. Jeder Jugendfeuerwehrmann habe sich bei den verschiedenen Übungen beweisen können und viele neue Erfahrungen gesammelt.


Westfälische Nachrichten

25.02.2013

Löschzug Nottuln der Freiwilligen Feuerwehr - Über 7000 Stunden geleistet

Nottuln - 28 Brandeinsätze, 41 technische Hilfeleistungen und elf Fehlalarme bilden die Einsatzbilanz 2012 des Feuerwehrlöschzuges Nottuln.



Drei Feuerwehrmänner standen am Sonntag im Mittelpunkt, als sie sich mit ihren Kameraden zum "Tag der Feuerwehr" versammelt hatten: Zum einen Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser, der den Männern im oftmals gefährlichen Einsatz bei eventuellen Unfällen zur Seite steht. Dann Michael Brinkmann, der zum Hauptbrandmeister befördert wurde. Und schließlich Feuerwehr-"Sterne"-Koch Helmut Weßels, der ein Grünkohl-Essen hingezaubert hatte, dass selbst die verwöhnten Gäste aus der französischen Partnerstadt St. Amand vor Begeisterung "reinhauten".

Traditionsgemäß begannen die Nottulner St.-Florians-Jünger ihren Tag mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martinus, legten danach zu den Gebeten von Pfarrdechant Norbert Caßens einen Kranz nieder und trafen sich schließlich im Gerätehaus.

Hier konnte Löschzugführer Uli Jenning die Abordnung aus St. Amand mit Dolmetscher Alain Tessonneau, Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, Kreisbrandmeister Donald Niehues, Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup, dessen Stellvertreter Johannes Greve, Jugendausbilder Dr. Jörg Potthast sowie zahlreiche "frisch" beförderte Kameraden begrüßen, besonders den neuen Hauptbrandmeister des Löschzugs Nottuln, Michael Brinkmann. Weitere Beförderungsurkunden gab es für Tim Hake (Brandmeister), Manuel Ahlers, Henrik Hölscher und Sebastian Küdde (Unterbrandmeister) sowie Michael Humberg, Dominik Schwaf und Hendrik Warmeling (Oberfeuerwehrmann).

Beeindruckend war einmal mehr die Summe der Einsatz-, Übungs- und Wartungsstunden, die Nottulns ehrenamtliche Wehr zum Wohle der Allgemeinheit auch 2012 wieder geleistet hat. 28 Brandeinsätze, 41 technische Hilfeleistungen und elf Fehlalarme bilden die Einsatzbilanz. Uli Jenning: "Alles zusammengerechnet, kommen wir auf über 7000 Stunden."

Dabei vergaß er nicht, dem Bürgermeister sowie Rat und Verwaltung zu danken, die "für die Belange der Feuerwehr immer ein offenes Ohr haben". Bürgermeister Schneider bestätigte: "Über den Etat der Feuerwehr gibt es trotz schlechter Haushaltslage nie eine Diskussion. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Feuerwehr-Führungsriege konnte die Gemeinde ein hervorragendes Versorgungskonzept für die kommenden Jahre erarbeiten. Auch die bisherigen Lücken im Versicherungswesen für Feuerwehrleute haben wir schließen können."

Was Dr. Schönhauser ergänzte: "Meine Erfahrung mit der Feuerwehr-Unfallkasse zeigt, dass zwar noch nicht alle Probleme gelöst sind, dass aber die Versicherung uns sehr entgegenkommt." Kreisbrandmeister Donald Niehues mahnte: "Es gibt noch genügend Puzzle-Teile, die der Überarbeitung bedürfen." Er wies unter anderem auf diese Themen hin: personelle Entwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, Nachwuchsprobleme, Frauen in der Feuerwehr, Tagesverfügbarkeit, Schutzziele, Hilfsfristen, Kosten, Wochenarbeitszeit und Sorgen im Zusammenhang mit der Unfallkasse.


Westfälische Nachrichten

22.01.2013

Verbandsversammlung der Feuerwehr
Helfen wird immer komplizierter

Nottuln - Sehr gut besucht war einmal mehr die Verbandsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nottuln. Die rund 100 Männer und Frauen hörten dabei nicht nur Angenehmes.

"Das Jahr ist kaum drei Wochen alt - und schon haben unsere Wehren bereits sechs Einsätze hinter sich", erinnerte am Montagabend Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup auf der Jahrestagung des Feuerwehrverbandes Nottuln. Durch welch ein Dickicht von Gesetzen und Vorschriften sich die ehrenamtlichen Helfer bei jedem Einsatz winden müssen, das machte Daldrup im Laufe des Abends auf erschreckende Weise deutlich.

Doch erst einmal konnten die knapp 100 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen in der Mensa des Gymnasiums ihre Gäste begrüßen: Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Karl Pollecker sowie Feuerwehrarzt Dr. Hans-Jürgen Schönhauser.

Die Bestätigung des Protokolls der letzten Verbandsversammlung - vorgetragen von Schriftführer Rainer Niemann -, die Verlesung des Kassenberichts von Christoph Sunke mit anschließender Würdigung durch Kassenprüfer Achim Glombitza, der Bericht des Jugendbeauftragten Dr. Jörg Potthast und der Vortrag einer langen Liste von besuchten Lehrgängen durch den stellvertretenden Wehrführer Johannes Greve und die Entlastung des Vorstandes: alles Regularien, die von der Versammlung schnell und einstimmig abgehandelt wurden.

Bürgermeister Schneider versicherte den Löschzügen aus Nottuln, Appelhülsen, Darup und Schapdetten (mit 208 Mitgliedern, darunter 20 Jungfeuerwehrleuten und 54 Männern der Ehrenabteilungen) weiterhin die höchstmögliche Unterstützung durch die Gemeinde.

Im Jahresrückblick listete Bernd Daldrup 143 Einsätze auf - darunter 50 Brände und 78 technische Hilfeleistungen sowie Fehlalarme -, bei denen die Wehrleute insgesamt 2802 Stunden im Dienst zum Schutz der Bevölkerung waren. Doch mit wie vielen Hindernissen die Männer und Frauen dabei zu kämpfen haben, machte der Gemeindebrandinspektor drastisch transparent.

So dürfen zum Beispiel die Löschzüge auf den Fahrten zu Einsätzen unter "Sonderregelung" - also mit Blaulicht und Martinshorn - auch schon mal Stoppschilder oder rote Ampeln außer Acht lassen. Passiert dann aber etwas, sind die Betroffenen längst nicht aus dem Schneider, sondern können in Einzelfällen durchaus rechtlich belangt werden. Da ist absolute Vorsicht oberste Pflicht. Besonders erschütternd: Kürzlich ist ein Feuerwehrmann, der auf dem Weg zum Gerätehaus war, um seine Kameraden bei einem Einsatz zu unterstützen, mit einem Einsatzwagen zusammengestoßen - er und der Fahrer des Einsatzfahrzeugs starben.

Schwer umzusetzen ist die Vorschrift, dass bei Alarm, ein Wagen nach spätestens acht Minuten mit mindestens neun Mann Besatzung raus muss. Was besonders bei der im ländlichen Raum nur dünnen Tagesverfügbarkeit (in Schapdetten etwa gibt es tagsüber keinen erreichbaren Mann) immer wieder zu Problemen führt. Daldrup: "Also lassen wir bei der Alarmierung ab einer bestimmten Gefahrenklasse ("Menschenleben in Gefahr") gleich sämtliche Löschzüge ausrücken." So kam es auch, dass in der vergangenen Woche bei dem tödlichen Unfall auf der B525 gleich ein halbes Dutzend Feuerwehrwagen unter Blaulicht parkten.



Dann folgten Ehrungen und Belobigungen: Für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Darup erhielten Heinrich Schoppmann (fehlte) und Heinrich Thiemann Urkunden und Ehrennadeln. Außerdem verabschiedete Bürgermeister Schneider Hauptbrandmeister Linus Lödding (Darup) aus der aktiven Wehr.


Westfälische Nachrichten

18.01.2013

Unfall im Schneetreiben
Schwerer Unfall auf der B 525: Ein Toter

Nottuln - Nach der Kollision mit einem Lkw ist am Donnerstagabend ein Autofahrer aus Nottuln so schwer verletzt worden, dass er kurze Zeit später starb.

Tragischer Unfall am Donnerstagabend auf der B 525: Ein Autofahrer aus Nottuln erlitt bei einem Zusammenstoß mit einem Lkw so schwere Verletzungen, dass er wenig später starb, wie die Polizei Coesfeld am späten Abend berichtete.



Nach vorläufigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall zwischen der Einmündung der Lise-Meitner-Straße und dem Jägerhof Sendes: Der Nottulner (Jahrgang 1958), der die B 525 in Richtung Nottuln befuhr, soll aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Dort ist er dann mit einem entgegenkommenden Lkw zusammengestoßen. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte Schneetreiben.

Feuerwehrmänner aus Nottuln, Appelhülsen und Darup rückten zum Unfallort aus und bargen den Mann aus dem Fahrzeugwrack. Trotz des Einsatzes von Rettungsdienst und Notarzt erlag der Fahrer später seinen schweren Verletzungen.

Wegen der Rettungsarbeiten war die B 525 mehr als eine Stunde lang gesperrt. Im Feierabendverkehr kam es zu massiven Staus. Auch die Nebenstrecken waren überlastet.


Westfälische Nachrichten

08.01.2013

Jugendfeuerwehr Nottuln - Auf dem Weg zum Löschprofi

Nottuln - Die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Nottuln ist auf einem sehr erfolgreichen Weg. Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup lobte nun den hohen Ausbildungsstand der jungen Leute.

Auf ein erfolgreiches Jahr 2012 kann die Jugendfeuerwehr Nottuln zurückblicken. Das wurde in der Jahresbilanz deutlich, die am Montag in der Generalversammlung vorgestellt wurde. Jugendfeuerwehrwart Jörg Potthast begrüßte hierzu nicht nur die Jugendlichen und deren Ausbilder, sondern auch zahlreiche Gäste. Neben Gemeindebrandinspektor Bernd Daldrup waren Abordnungen aller Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Nottuln vertreten.

In einem Grußwort dankte Daldrup Jugendlichen und Betreuern für ihre zahlreichen Aktivitäten und lobte den hohen Ausbildungsstand. Damit sei ein solides Fundament für den späteren Dienst in der Einsatzabteilung gelegt.

In seinem erfrischenden Bericht ließ Schriftführer Nils Appelhans das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Gerne erinnerten sich alle an zahlreiche Highlights, zum Beispiel an die Übergabe des ersten eigenen Fahrzeugs an die Jugendfeuerwehr, an die erfolgreiche Teilnahme von sechs Jugendfeuerwehrmännern an der Jugendflamme-Prüfung der Stufe 2 oder an dem bereits zum dritten Mal durchgeführten Berufsfeuerwehrtag. Bei zahlreichen Veranstaltungen wurde jedoch nicht nur feuerwehrtechnisches Wissen vermittelt, sondern auch der Spaß kam nicht zu kurz.

Für ihre besonders häufige Teilnahme wurden Lukas Petermann und Sven Guderlei gelobt, die an allen regulären Übungsterminen anwesend waren. Lukas Petermann nahm darüber hinaus auch noch besonders viele Zusatztermine wahr und ist damit auch der Jugendfeuerwehrmann mit der höchsten absoluten Teilnehmerquote.

Jörg Potthast konnte über einen soliden Kassenbestand berichten. Die Kassenprüfer Julian Kruse und Tobias Steinhoff bestätigten die einwandfreie Kassenführung und beantragen die Entlastung des Kassierers. Diesem Wunsch kam die Versammlung gerne nach.

Bei den anschließenden Wahlen wurde Julian Kruse ein weiteres Jahr zum Gruppenführer gewählt. Schriftführer ist nun Leon Essmann. Die Kasse wird von Tobias Steinhoff und Axel Schulze Wellberg geprüft. Als Wimpelträger wurde Nick Krecker bestimmt.

Für 2013 haben die Ausbilder ein abwechselungsreiches Programm ausgearbeitet. Neben dem Berufsfeuerwehrtag wird auch die Teilnahme an der Prüfung zum Erwerb der Leistungsspange angestrebt. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung der deutschen Jugendfeuerwehr.

Über Pfingsten wird die Jugendfeuerwehr an einem Zeltlager auf Kreisebene in Ascheberg teilnehmen. Mit viel Freude blicken die Florians-Jünger auch auf den September. Dann wird die Jugendfeuerwehr Nottuln Ausrichter des Jugendblaulichttages sein. Dieses einmal jährlich im Kreis Coesfeld durchgeführte Spiel ohne Grenzen steht den Jugendorganisationen aller im Kreis Coesfeld tätigen Hilfsorganisationen offen.

Große Veränderungen stehen auch im Feuerwehrgerätehaus in Nottuln an. Dort werden die Jugendfeuerwehrleute aus allen Nottulner Ortsteilen zentral ausgebildet. Durch eine Umstrukturierung wird die Jugendfeuerwehr erstmals einen eigenen Gruppenraum bekommen, der zurzeit renoviert und umgestaltet wird.

Jugendwart Jörg Potthast dankte abschließend allen Freunden und Förderern, besonders den Ausbildern: "Ohne eure Einsatzbereitschaft wären die vielen Aktivitäten nicht zu stemmen!"

 
 
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